CMS - Das Content Management System

CMS von den Anfängen bis heute

Ein Content-Management-System ist ein Inhaltsverwaltungssystem (Software).

Eine Vielzahl von Personen erhalten Zugang zur Website, um dies mit Text, Bild, Grafik, Video und Medien inhaltlich zu verwalten. Jeder CMS-Benutzer erhält über den Administratorenlink, mittels Benutzer-Kennwort und dem Passwort Zugang zum Adminpanel des Content Management Systems. Darüber hinaus kann eine Verwaltung auf systemtechnische Funktionen erweitert werden.

Die Rechte jedes einzelnen Benutzers werden individuell vergeben. Bestimmte (eingeschränkte / sensible) Bereiche / Seiten lassen sich ausschließen, ebenso private Bereiche, und individuell für jeden  Benutzer, freigeschaltet werden. Befugnisse dieser Bereiche zu editieren, obliegen ausschließlich dieser Person. Ebenso verfügt ein Administrator über Optionen zur Schaltung bedingter Kontrollen, Beiträge und Änderungen der Beiträge zu prüfen und ggf. frei zu schalten. Bei Missbrauch obliegt es dem Super Administrator dem Benutzer die Zugangsrechte zu entziehen.

Die Zugriffsrechte sind hierarchisch gegliedert. Die Struktur jeder Hierarchie ist von System zu System verschieden.

Ein Benutzer kann ein CMS meist ohne technische Vorkenntnisse bedienen. So erfolgt die Bedienung mittels eines grafischen Interfaces, vergleichbar mit einem abgespeckten Textbearbeitungsprogramm wie Word für Windows, oder LibreOffice. Dies gilt nicht nur für den integrierten Texteditor (TinyMCE, JCE für Joomla - Gutenberg Editor, Classic Editor für Wordpress), sondern auch für das komplette Adminpanel jedes CMS. 

Jeder Besucher einer CMS Webseite erhält die individuelle Option, jeden Seiteninhalt als PDF oder HTML Code herunterzuladen, um Inhalte universell zum Eigenbedarf zu sammeln und archivieren. Beide Dokument-Typen liegen vor jedem Abruf nicht explizit auf dem Website-Server, sondern werden für jede Initialisierung des Downloads aufs Neue temporär generiert.

Datenbank Systeme

Die Inhalte eines CMS werden meist in einer Datenbank gespeichert. Die beiden populärsten Datenbanksysteme nennen sich MYSQL und MariaDB. Es exisitieren auch CMS welche auf eine Datenbank verzichten (Enterprise), was jedoch sind diese eine Aushnahme. Die Datenbänke werden mittels individuellen Benutzernamen, Datenbanknamen und Passwort mit dem CMS konnektiert. Auf Inhalte einer Datenbank kann manuell über phpMyAdmin zugegriffen werden, um diese zu bearbeiten. Die Datenbank ist eine strukturierte Sammlung von der Daten/Inhalte einer Website und tabellarisch gegliedert.

Das aktuell populärste CMS ist Wordpress. Auf den weiteren Plätzen folgen Joomla (Standard CMS von augsburg-homepage.de), ehemals Mambo, Drupal, Magento und Typo3. Üblich ist eine manuelle Installation des CMS mittels Upload der Daten per File-Transfer-Protokoll, der manuellen Erstelllung einer Datenbank im Adminpanel des Webhosters und der Verknüpfung Beider zur Finalisierung der Installation. Der Uploade der Dateien kann sowohl als gepacktes Paket, als auch mittels einer inzwischen fünfstelligen Anzahl an Dateien erfolgen, wobei der Paket-Upload weniger zeitintensiv ist. Einige Webhoster bieten die bequeme Option, per Mausklick eine CMS Installation zu erstellen und einer Domain zu zuweisen.

Die Geschichte des Management Systems

Die ersten Websites wurden statisch erstellt. Dies hat zur Folge, je umfangreicher eine Website, desto proporitional höher der Arbeisaufwand pro neu angelegter Seite. Seitenübergreifende Änderungen (Menu / Fußzeile) mussten teilweise pro Seite erneut vorgenommen werden. Das statische Gerüst musste für jede Seite neu erstellt/kopiert und entsprechend angepasst, und Bausteine/Elemente/Footer/Menus mussten Seite für Seite wiederholt eingefügt werden. Dieser sich immer wiederholende Arbeitsaufwand reduziert sich mittels CMS. Dort wird ein Modul, Textbaustein, Menu etc. einmalig erstellt, auf erwünschten Seiten und Positionen gesetzt und gespeichert. Fertig! Ein erstelltes Element erscheint auf allen gewählten Seiten.

Die ersten CMS trugen die Namen Vignette, Roxen und Blitzen, am Ende der 90er Jahre. Diese CMS waren ohne technischen Vorkenntnisse und Erfahrung schwer installier- und bedienbar. Texteditoren waren schlicht wie Notepad von Windows.

Schon früh wurde unterschieden zwischen frei erhältlichen Open-Source Systemen und kostenpflichtigen Business Systemen. Allerdings ist auch für diese Open-Source Systeme (Wordpress oder Joomla) nicht jedes Modul, Plugin oder Widget kostenlos und frei verfügbar. Zahlreiche Erweitererungen (Buchungssysteme, Templates, Social Media Schnittstellen, Formulare etc.) gibt es neben abespeckten kostenlosen "Light-Versionen" ebenso als kostenpflichtige professionelle Versionen. 

CMS gelten seit je her als Vorreiter zur Umsetzung neuer Techniken und Standards. Mit dem Beginn der Smartphone und Tablet Ära bestand die Notwendigkeit, neuesten Standards (Responsive Webdesign) ins Framework und Website Template zu integrieren, um den Mobil Nutzern ein uneingeschränktes Erlebnis, möglichst barrierefrei, zu ermöglichen.

Schnell entstand ein spezieller Markt für Anbieter von Templates (Skins) um eigenen Websites für alle Viewports ein individuelle Optik zu verleihen.

Ein CMS erleichtert dem Bediener, seine Website Suchmaschinen konform zu erstellen und bietet einfache und übersichtliche Möglichkeiten, wichtige SEO (Search Engine Optimization) Informationen einzufügen. 

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